Mittwoch, 26. Januar 2011

Antigone allein

Oha.
So geil.
Ich bin begeistert von diesem Stück.
Und unserer Schule.
Das war eines der besten Stücke, die
ich bis jetzt gesehen habe.
Wenn ich draf, geh ich morgen oder
Freitag noch mal hin. Aber ich will
noch mal, weil es am Anfang
so schwer zu verstehen war.
Aber als Hämon sich umgebracht hat...
Wie ich mich erschrocken habe.
Halber Herzinfarkt.
Polyneikes *.*
Hammer der Typ. Und wie er
Gitarre spielt. Bezaubernd.
Mal wieder eine riesen Leistung.

Sooo, hier noch der Prolog:
Es ist soweit“, wispert der Mann im schwarzen Mantel. Sein Begleiter nickt und schluckt. „Ja, seht nur“, sagt er und schaut gen Himmel. „Er ist an die Macht gekommen. Weiß der Teufel, wie er das gemacht hat.“ „Es ist Zeit, die drei einzuweihen, stimmts, Meister?“ Der Mann im Mantel nickt schwach. Kaum merklich. „Kommt, wir müssen zurück. Hier sind wir nicht mehr sicher“, sagt der Begleiter der alten Mannes und dieser murmelt etwas Bestätigendes. Beide schauen noch ein letztes Mal zum Himmel. Die Sonne ist verschwunden. An ihrer Stelle sind jetzt dunkle, dicke, schwarze Wolken am Himmel. Es ist bedrückend. Es sieht aus, als würden sie jeden Moment vom Himmel fallen und alles zerstören. Die beiden Männer drehen sich um und gehen schweigend über das Feld. „Habt Ihr schon eine Idee, wie wir es den dreien beibringen?“ „Nein, Tristan, tut mir leid. Ich habe gehofft, wir hätten noch mehr Zeit.“ „Verstehe, Meister.“ „Ich hoffe nur, sie können damit umgehen. Es wird nicht leicht werden.“ Den Rest des Weges legen die beiden schweigend zurück. Sie öffnen die schweren Türen zum Tempel. Es herrscht Chaos. Einige Männer reden auf die beiden Ankömmlinge ein, aber die beiden schalten ab. „Leute, her gehört!“, ruft Tristan dann. Alle Augenpaare richten sich auf ihn. „Ihr habt es anscheinend schon gemerkt, aber es bringt nichts, jetzt die Ruhe zu verlieren! Wir haben noch eine letzte Hoffnung. Drei, um genau zu sein.“, fährt er fort. „Tristan, ich bitte dich. Meinst du wirklich, diese drei Unterweltler, können ihn aufhalten?“, ertönt eine kräftige Frauenstimme. „Ich weiß es nicht. Aber Nora, haben wir eine Wahl? Sie sind nun mal auserwählt.“ „Und wie stellst du dir das vor? Denkst du, wir holen sie her und sie sind nicht verwirrt und können uns aus dieser Sche... Krise helfen?“, widerspricht die Frau erneut. „Wir müssen es versuchen.“, sagt Tristan fest. „Nein Freundchen, DU musst es versuchen. Wir kümmern uns nicht um so drei Hosenscheißer.“, ertönt jetzt eine tiefe männliche Stimme. Tristan dreht sich in seine Richtung. „Diese drei Hosenscheißer könnten unsere Rettung sein!“ „Ja, könnten. Und was ist, wenn sie es nicht sind?“ „Dann haben wir es wenigstens versucht!“ Ein beratendes Raunen geht durch die Versammelten. „Diese drei Menschen können unser Land retten. Sie haben die Kraft. Und ihr wusstet und wisst es alle, mein Krieger. Ich bitte euch, gebt den dreien eine Chance und unserer Welt auch.“ Das Raunen verstummte sofort, als der Meister das Wort ergriff. Schweigen. „Na gut. Einen Versuch ists wert...“, sagte ein kleiner schmächtiger Mann und tritt zu Tristan. Seufzend und widerwillig schließen ihm sich die anderen an. „Geht doch!“, sagt Tristan. Er konnte es sich einfach nicht verkneifen.


Gute Nacht
           &'
            schlaft gut.